CBD-Hautpflege: was man vor der Anwendung wissen sollte

18. Mai 2020

Der Einsatz von CBD in der Kosmetik hat sich in den letzten Jahren zu einem unaufhaltbaren Trend entwickelt. Doch bevor man Hautpflegeprodukte mit dem vielversprechenden Wirkstoff zu einem fixen Bestandteil der eigenen Beauty-Routine macht, sollte man einiges beachten – zumindest wenn es nach Experten geht. 

Seit CBD am breiten Markt zugelassen ist (CBD ist im Gegensatz zu THC der nicht psychoaktive Teil der Cannabispflanze), scheint es überall enthalten zu sein: als Bodylotion, Badesalz, Nahrungsergänzungsmittel, Schlafmittel und sogar im Hundefutter ist CBD zu finden. Kein Wunder also, dass CBD in der Hautpflege immer mehr einen fixen Platz einnimmt. Die Vorteile von CBD für die Haut sind gigantisch: CBD wirkt entzündungshemmend und lindert so Hautunreinheiten und Rötungen und hilft auch dabei, vorzeitige Hautalterung zu verhindern – und das auf natürliche Art und Weise.  

Aber es gibt noch viel mehr über CBD zu lernen als seine zahlreichen Vorteile für die Haut. Von der Produktion über die sozialen Auswirkungen bis hin zu fragwürdigen Finanzpraktiken im Zusammenhang mit CBD kennen Brancheninsider die Geheimnisse der grünen Pflanze. Bevor du also erwägst, CBD in deine Hautpflege zu integrieren, kann es sicher nicht schaden, dir einige wichtige Informationen über den Hintergrund von CBD zu einzuholen. 

Die Grundlagen

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine der Verbindungen, die in Cannabispflanzen gefunden werden. Hanf und Marihuana gehören beide zur Familie der Cannabispflanzen, und obwohl sie beide ihre Unterschiede haben (mehr dazu später), kann CBD sowohl aus Hanf als auch aus Marihuana extrahiert werden. Die andere Verbindung, die in Cannabispflanzen gefunden wird, ist THC, die jedoch aufgrund ihrer psychoaktiven Wirkung nicht legal ist. CBD hat im Vergleich hat keinerlei berauschende Wirkung, macht also nicht high und ist nicht bewusstseinsbeeinträchtigend. 

INDICA CBD-Hautpflege. CBD - Cannabidiol

Auch wenn sich die Forschung über die Funktionsweise von CBD und seine Fähigkeit, gängige Probleme wie Angst und Schlaflosigkeit zu lindern, noch im Anfangsstadium befindet, gibt es einige Schlüsselpunkte, in denen sich viele Branchenexperten einig zu sein scheinen. Demnach wirkt CBD als schmerzstillendes Mittel und als Entzündungshemmer, das bereits seit Jahrhunderten erfolgreich zur Linderung von Schmerzen und zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Ekzemen, Psoriasis und Rosacea und sogar bei Sonnenbrand und Insektenstichen erfolgreich eingesetzt wird – zumindest was die äußerliche Anwendung betrifft. Dabei hat CBD noch den zusätzlichen Vorteil, dass es die Stimmung stabilisiert, Angstzustände lindert und ein ruhiges Gefühl des Wohlbefindens auslöst. 

Wie genau funktioniert das? Die besondere Wirksamkeit von CBD ist auf das Endocannabinoide System (ECS) zurückzuführen: Das ECS ist ein Netzwerk von Rezeptoren, über die jedes Säugetier verfügt. Dieses System ist für die Aufrechterhaltung des hormonellen Gleichgewichts des Körpers verantwortlich und hilft dabei, viele wesentliche Funktionen des Körpers zu regulieren, wie Schlaf, Schmerzen, Appetit, Immunsystem bis hin zu Stress. 

Einige Studien haben außerdem gezeigt, dass CBD zusätzlich zur entzündungshemmenden Wirkung bei Hautproblemen auch für eine Verringerung der Ölproduktion der Haut sorgen kann. Die entzündungshemmenden Effekte von CBD tragen allgemein zur Beruhigung der Haut und somit zur Verringerung von Rötungen bei. Durch seine antioxidativen und regenerativen Eigenschaften ist CBD dazu in der Lage, Schäden durch Sonne, Verschmutzung und Alterung auszugleichen. Im Grunde scheint es so, als ob die Haut eines jeden Menschen von einer Anwendung von CBD nur profitieren kann.

CBD ist nicht gleich Hanfsamenöl

Oft kommt es zu einer gewissen Verwirrung, wenn es um den Unterschied zwischen Hanfsamenöl und aus Hanf gewonnenem CBD geht. Der Vergleich von Hanfsamenöl und aus Hanf gewonnenem CBD ist daher nicht viel besser als der Vergleich von Kartoffeln mit Wodka, Sie stammen von der gleichen Pflanze, haben aber sehr unterschiedliche Eigenschaften.

INDICA CBD-Hautpflege. CBD-Blüte und CBD-Öl

Hanfsamenöl wird durch Kaltpressung der Samen der Hanfpflanze hergestellt, Produkte mit Hanfsamenöl sind demnach reich an mehreren Vitaminen sowie Omega-Fettsäuren. Diese haben eine besonders hydratisierende Wirkung – jedoch enthält Hanfsamenöl kein CBD. Deshalb sollte man beim Kauf von Kosmetikprodukten besonders auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe achten: viele Kosmetikmarken lassen es so aussehen, als ob CBD in einem ihrer Produkte enthalten wäre, obwohl es in Wirklichkeit nur Hanfsamenöl ist. 

CBD im Gegensatz zu Hanfsamenöl ist ein Extrakt aus den Blättern, Blüten und Stielen der Cannabispflanze. Produkte mit CBD haben eine deutlich regenerativere, alterungshemmdere und entzündungshemmendere Wirkung als Produkte, die mit Hanföl hergestellt werden. Dies wird auch als "Entourage-Effekt" bezeichnet: Die verschiedenen Teile der Pflanze (Blätter, Blüten, Stängel) sollen zusammenwirken und so die gesamte Wirksamkeit dieser besonderen Pflanze verstärken.

Soziale Auswirkungen von CBD

Auch wenn CBD zwar ein außergewöhnlicher Wirkstoff für die Hautpflege sein kann, so ist es jedoch nicht völlig von der Hand zu weisen, dass seine Popularität viel mit seiner Nähe zur Drogenkultur zu tun hat. Demnach passiert es auch häufig, dass sich die CBD-Firmen das oft umstrittene Stigma um Cannabis zunutze machen um so mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Es kann nicht ignoriert werden, dass die Menschen, die von der Kontroverse rund um CBD profitieren, größtenteils weiß und überwiegend männlich sind und zu einem größten Teil nichts dafür tun, um die Wahrnehmung des Marihuanakonsums, der untrennbar mit der “Getting High-Kultur” der Dunkelhäutigen verbunden ist, tatsächlich zu ändern. Das ist ein schwerwiegendes Thema, aber man sollte bei jeder Diskussion über CBD darauf hinweisen – vor allem, wenn man bedenkt, dass der Anbau von CBD, um berauschende Inhaltsstoffe zu extrahieren, auch heute noch illegal ist und Menschen ins Gefängnis bringen kann. 

Trotz des Bewusstseins, der Forschung und sogar der Legalisierung von CBD bleibt noch einiges an Arbeit zu tun, um die Industrie rund um CBD-Produkte, also auch die Kosmetikindustrie, voranzubringen. Trotz des Bewusstseins, der Forschung und sogar der Legalisierung von CBD bleibt noch viel zu tun, um die Industrie rund um die CBD-Produkte, einschließlich der Kosmetikindustrie, voranzubringen. Aber es scheint auch, dass jedes Jahr neue Regeln und Vorschriften entstehen, um den Aufstieg dieses speziellen Wirkstoffs zu unterstützen und seine außerordentlichen Vorteile einem breiteren Personenkreis zugänglich zu machen.

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